Review: DROWNING POOL – „Hellelujah“

Drowning Pool - Hellelujah

VÖ:  05.02.2016

Label:  Long Branch Records / SPV

       Tracklist:

  1. Push
  2. By The Blood
  3. Drop
  4. Hell To Pay
  5. We Are The Devil
  6. Snake Charmer
  7. My Own Way
  8. Goddamn Vultures
  9. Another Name
  10. Sympathy Depleted
  11. Stomping Ground
  12. Meet The Bullet
  13. All Saints Day

Drowning Pool sind eine US Band, die zur Gründungszeit 1997 auf den Nu Metal Zug aufsprangen und in diesem Genre einige Alben veröffentlichte. Mehre Sänger wurden verschlissen und der Weg der Band bewegte sich mit der Zeit, wie bei einigen anderen Bands auch, mehr in die Alternative Metal Bereich. Nach einem alten Film-Schinken benannt glänzten Drowning Pool mit mehreren Beiträgen zu Wrestling-Soundtracks und erreichte dadurch eine gewisse Berühmtheit.

Mit „Hellelujah“ steht jetzt das sechste Album der Band an und die außerhalb der Metalcore, Hüpf-Metal und Alternative Kreisen wird es die Band schwer haben, neue Fans zu generieren. Die Zielgruppe kann sich aber auf ein perfekt abgestimmtes und produziertes Album freuen, daß mit Pfunden wie dem Opener „Push !“, dem Hit „By The Blood“ oder „We Are The Devil“ dermaßen ins Mett haut, daß einem die Hüpf-Beine schmerzen. Der Sänger kreischt sich wunderbar heiser und wechselt mit jugendlichen Clean-Spuren ab. Alles für die jungen Leute halt.

Genauso spendiert man den generell hart angeschlagenen Gitarren desöfteren Effekte, die den instrumentalen Faktor weit von der gern zitierten Trueness schieben. Aber es pumpt permanent und irgendwo machen Songs wie „My Own Way“ oder das stampfende „Stomping Ground“ auch meistens Spaß. Für Abwechslung sorgen beispielsweise diverse Intros wie das Cowboy-Thema vor „Snake Charmer“ oder das Filmoldie-Intro vor „Meet The Bullet“. Die Refrains sind oft mehrstimmig gehalten, werden aber dem Stil geschuldet mehr geschrien als gesungen.

Auf Albumlänge mit 13 Songs gibt es dennoch Verzichtbares wie „Goddamn Vultures“ oder der Abschluß „All Saints Day“, die einfach nur belanglos bleiben und sich zu keiner Zeit im Ohr festsetzen können.

Unterm Strich bleibt aber ein gelungenes „Hellelujah“, welches die (hauptsächlich) jüngere Zielgruppe nahezu perfekt bedient und auch produktionstechnisch keine Wünsche offen lässt. Schön hart, schön stimmig…aber auch keine Alternative Revolution.

Bewertung:  6 / 10

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