Review: IN SOMNIA – „Withered-Frozen-Perished“

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VÖ:  14.11.2014

Label:  7 Hard Records

       Tracklist:

  1. Kill Me While She Sleeps
  2. Halo
  3. Asphyxia
  4. Mental Venesection
  5. Withered-Frozen-Perished
  6. First Aid
  7. Back To Square One
  8. Till Death Do Us Apart
  9. Shades Of Conscience

Das Album „Withered-Frozen-Perished“ ist bereits von 2014. Doch die Lienzer Melo-Death Truppe In Somnia steht quasi schon in den Startlöchern für das Nachfolgealbum, welches im Sommer 2016 erscheinen soll. Grund genug, einen Blick auf dieses Debut zu werfen, welches die Österreicher in die Welt moderner Metal Musik geworfen haben.

Die Musik von In Somnia findet am ehesten in der Melo-Death Ecke statt. Die Gitarren tiefergestimmt wird fast duchweg gescreamt, wobei die Stimme von Simon Andreas Brunner für meinen Geschmack ruhig mehr in den Vordergrund gemischt gehört. Aber egal, der rauhe Kreischgesang bringt genügend Härte, so daß Songs wie der Opener „Kill Me While She Sleeps“ oder „Halo“ gleich voll ins Mett hauen.

Aber, die Lienzer integrieren auch melodische Keyboardspuren in ihren Sound. Hier hat man extra einen Keyboarder mit Dominik Senfter in der Band. Diese Keyboards stehen aber nie im Vordergrund sondern wirken eher unterstützend. Meist sind die Songs recht flott gehalten, immer in moderner Spielart, aber auch mal verwirrend („Asphyxia“).

Denkt man bei Modern Metal an Hüpf-Orgien, wird man diesen Sound bei In Somnia recht spärlich finden. Das schnelle „Mental Venesection“ wäre solch ein Kandidat, oder „First Aid“ mit einem sehr aggressiven Refrain.

In Somnia wollen sich aber nicht auf eine Sparte limitieren lassen und fahren mit dem Titelsong einen langsamen, gar doomigen Beginn auf, der unterstützt durch die Keyboards mit verzerrtem Gesang und einem coolen, ausufernden Gitarrenpart aufwartet. Die ist der beste, da abwechslungsreichste Song des Albums.

Ein paar belanglosere Nummern haben es leider auch auf das Debut geschafft, aber die Band kann und darf ja noch wachsen. Auch was das Songwriting betrifft. Hier fehlt es manchmal an der Stimmigkeit und der auf den Punkt genauen Instrumentierung. Was manchmal das Gefühl erzeugt, daß ein oder andere Instrument läge neben der Spur.

Der Gesamteindruck ist jedoch positiv. Für ein Debut sowieso. Old School Metaller dürfen gerne einen großen Bogen um die Band machen. Freunde modernerer In Flames oder ähnlicher Combos sollten In Somnia antesten, auch wenn die Band einem wohl noch nicht unbedingt den Schlaf raubt. Vielleicht aber mit dem in Kürze anstehenden Zweitling ? Wer weiß…

Bewertung:  6 / 10

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