Review: NOW OR NEVER – „II“

ARTWORK 1400x1400 (now or never final)

VÖ:  26.02.2016

Label:  Mighty Music

      Tracklist:

  1. The Voice Inside
  2. Sonic Ecstasy
  3. King For A Day
  4. I Shall Remain
  5. I’ll Be Waiting
  6. The Answer
  7. Revolution
  8. Save Me
  9. Feel Alive
  10. ‚Til The End Of Time

Zweites Album der dänische Metal-Formation Now Or Never. War das Debut 2014 schon ein ganz guter Kracher, legen die Jungs um die beiden ex-Pretty Maids Musiker Ricky Marx (guitars) und Kenn Jackson (bass) mit „II“ nochmal eine Schippe drauf. Ergänzt werden die beiden durch Drummer Ranzo, sowie Sänger Jo Amore, der auch schon das Mikro für die Franzosen Nightmare geschwungen hat.

Und Jo Amore besitzt eine richtig tolle, kräftige Metalstimme, die etwas an Russell Allen, Jorn Lande oder auch Dio erinnert. Das Album startet mit dem fulminanten „The Voice Inside“. Klasse Power Metal, ohne die üblichen Tralala-Melodien, sondern satt und heavy. Mit „Sonic Ecstasy“ folgt dann bereits das Highlight der Platte. Ein göttliches Monster-Riff trägt den Song, der mit einer immensen Durchschlagskraft aus den Boxen tönt. Recht flott und mit tollen Gitarren, wie gesagt. Auch wenn Ricky Marx bei den Pretty Maids nie die Rolle von Ken Hammer streitig machen konnte, so ist er doch ein großartiger Gitarrist, der melodiös und trotzdem rifflastig operiert.

Auch „The Answer“ mit seinem Weltklasse-Refrain gehört zu den Highlights von „II“. Und Höhepunkte gibt es auf dem Album viele. „Save Me“ beispielsweise, welches beim ersten Hören etwas kitschig klingt, aber auch nicht mehr so leicht aus dem Ohr geht. Oder die mit epischen Ansätzen versehenen Melodic-Glänzer „King For A Day“ und „Revolution“. Alles feinstes Power Stahl mit tollem Gesang.

Wie es sich für ehemalige Pretty Maids und Nightmare Musiker gehört, kommen auch Power-Balladen nicht zu kurz. „I’ll Be Waiting“ ist beispielsweise so eine oder aber auch der Abschluß-Song „’Til The End Of Time“, der arg schmalzig beginnt, sich zum Ende hin aber mit rasanter Gitarrenpower steigert.

Now Or Never können Einiges und steigern sich im Vergleich zum Debut nochmals. Klasse Sänger, klasse Instrumentalisten. Ein Power-Metal Album, welches abseits von Helloween, Gamma Ray und anderen Fröhlichkeiten eine gehörige Portion Kraftfutter bietet, für diejenigen, die auf begnadete Riffs stehen und rauhe, dominante Vocals mögen. Verdammt stark !

Bewertung:  8 / 10

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