Review: HIGHRIDER – „Armageddon Rock“

Highrider - Armageddon Rock

VÖ:  18.03.2016

Label:  The Sign / Cargo

     Tracklist:

  1. S = TXI
  2. Agony of Limbo
  3. The Moment (Plutonium)
  4. Semen Mud and Blood

Eine ungewöhnliche Mischung spielen die aus Göteburg stammenden Schweden Highrider auf ihrem 4-Track Debut „Armageddon Rock“. Denn der aggressiven, fast thrashlastigen Grundstimmung wird ständig eine begleitende Orgel zugefügt. Diesen Orgelsound kann man getrost als das Trademark von Highrider bezeichnen, denn dieser fügt den Songs ausnahmslos eine eigene Note bei.

Highrider gründeten sich 2013 durch Andreas Fagerberg, der seine Wurzeln in der Punk-/Core-Szene hat und Drummer Carl-Axel. Daraus ableiten kann man durchaus den aggressiven Gesang von Andreas, der recht hoch schreiend nicht nur einmal an Death Angel erinnert. „S = TXI“, der Opener dieser EP, fängt dann auch gleich nach einem Kirchenorgel-Intro mit schnellen Gitarrenläufen an, mutiert zum stampfenden Metalbrecher, immer unterstützt durch die bereits erwähnten Orgelparts. Nach einem Break fährt man etwas herunter.

„Agony of Limbo“ beginnt dagegen mit einem puren Thrash-Riff, wird danach äußerst speedig und wirkt dank Schreihals Andreas tatsächlich wie Death Angel mit Orgelklängen. Klingt krude, funktioniert aber prächtig.

Dagegen fährt man die Härte bei „The Moment (Plutonium)“ etwas herunter, operiert eher traditionell im US Metal Stil der 80er Jahre, eingepackt durch sphärischen Beginn und etomtionalem Ende durch verzerrte Nachrichtensprecher-Erzählungen. Sehr riffgewaltiger Song, der eine etwas andere Seite von Highrider zeigt.

Zum Abschluß knallts dann wieder heftiger mit „Semen Mud and Blood“. Thrashig, speedig….orgelfreudig. Ein Ausrufezeichen, wofür Highrider stehen.

Mit dieser ersten EP ist Highrider ein Aufhorchen gewiss, denn die Mischung aus Thrash, Traditionellem und Orgelklängen ist eher ungewohnter Natur, funktioniert aber, wie erwähnt, vorzüglich. Natürlich könnte man der Band vorwerfen, den eigenen Stil noch nicht ganz gefunden zu haben, aber die Ansätze, welche diese EP birgt, gehen schon in eine ganz eigene Richtung.

Man kann gespannt sein, wie sich diese Band entwickelt….

Bewertung:  7 / 10

Autor:  Kerbinator

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