Review: ULTREIA – „Sacred Earth“

Ultreia - Sacred Earth

VÖ:  2009

Label:  Eigenregie

      Tracklist:

  1. Numancia
  2. Sacred Heart
  3. Zicu
  4. Civil War
  5. Intro Militar Alargada y Paneada
  6. Wolf
  7. Sisifo
  8. Noesis
  9. Birdy
  10. Badde Calavrigu
  11. Ainielle
  12. Tercer Mundo
  13. Ultreia
  14. Dreams of God

Folkmetalbands gibt es inzwischen reichlich. Angefangen bei In Extremo über Arkona bis hin zu Korpiklaani, Almöra und Tierramystica ist eigentlich alles dabei, und jede der genannten klingt auf ihre Art einzigartig. Nun wollte auch Spanien nicht hintenanstehen und schickte 2005 Ultreia ins Rennen. 4 Jahre nach der Gründung erschien das in Eigenregie produzierte Debut „Sacred Earth“.

Musikalisch orientiert sich die Band am keltischen Folk mit Flöte und Dudelsack. Besonders innovativ ist das jetzt zwar nicht und mit David Alonso als einzigem Folkinstrumentaristen auch etwas dürftig besetzt, aber auf dem Album macht sich das kaum bemerkbar. So bilden die Folkinstrumente ein nahezu gleichwertiges Pendant zu den zwei Gitarren und agieren quasi auf Augenhöhe. Sängerin Charo besitzt eine angenehme, nicht zu hohe Stimme und weiß diese auch überzeugend einzusetzen. Gesungen wird in Englisch und Spanisch und teilweise auch mehrstimmig.

Etwas schade ist es, dass es kompositorisch nicht besonders abwechslungsreich ist, so dass auf Albumlänge ein wenig Monotonie aufkommt und die etwas mehr als eine Stunde Spielzeit auch etwas lang erscheint. An der Stelle ist sicherlich das größte Steigerungspotential, denn an den musikalischen Fähigkeiten der einzelnen Bandmitglieder gibt es rein gar nichts auszusetzen. Auch einen herausragenden Song konnte ich nicht wirklich ausmachen, alle Songs bewegen sich auf ähnlichem Niveau, welches knapp über durchschnittlich liegt.

Für Genrefans ist „Sacred Earth“ durchaus empfehlenswert und lohnend, aber für viele andere ist es nur ein „weiteres durchschnittliches Folkmetalalbum“ in der langen Liste der bisherigen Veröffentlichungen. Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen. Aber für ein Debut ist es dennoch ganz gut gelungen.

Autor:  David Kerber

Bewertung:  6 / 10

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